ALLES ZUM THEMA HART(Z)E ZEITEN HIER!

Die fragwürdige Sanktionspraxis gegen Erwerbslose muss sofort gestoppt werden!
Hartz-IV-Sanktionen bedeuten die Kürzung des Lebensnotwendigen. Sie sind unangemessen und entsprechen nicht unserer demokratischen Gesellschaftsform.
Um faire Lösungen zu schaffen, ist die Anwendung des § 31 SGB II auszusetzen. |
|
| |
|
|
Ich möchte den Aufruf für ein Aussetzen des § 31 SGB II unterschreiben.
|
Stellungnahme der BAG Hartz IV der Partei Die Linke:
Sanktionsmoratorium ein Schritt in die richtige Richtung
Das auch von der BAG Hartz IV der LINKEN unterstützte Sanktionsmoratorium kann natürlich nur dazu dienen, auch den Politikern, die diese menschenrechtswidrige und ausgrenzende Hartz-Gesetzgebung eingeführt haben, Gelegenheit und Zeit zu geben, darüber nachzudenken, was sie Millionen Menschen damit angetan haben. Vor allem durch den Sanktionsparagraphen 31 des SGB II verstößt Hartz IV massiv gegen die auch von der Bundesrepublik Deutschland anerkannten Menschenrechte und gegen unsere Verfassung. Hier sei nur die Kürzungsmöglichkeit unter das nackte Existenzminimum von Menschen genannt. Darum gehört dieser Sanktionsparagraph ersatzlos abgeschafft. Er ist der Hebel, mit dem Menschen entrechtet, gegängelt und geknebelt werden können.Politiker, die darüber nachdenken, die jetzt bereits viel zu knapp bemessenen Regelsätze noch zu kürzen, haben offenbar ihre humanistische Grundeinstellung längst aufgegeben. Die Einführung von Hartz IV einschließlich des Sanktionsparagraphen war ein massiver Verstoß gegen Menschenrechte und Verfassung.
Brutaler hat noch keine Regierung unser Grundgesetz und unsere humanistische Grundwerteordnung mit Füßen getreten.
Tischlein deck dich!
Die Geschichte von den tapferen Tafelrittern
Fast 40.000 Tafelritter kämpfen für über 1. Millionen Schutzsuchende jeden Tag den Kampf gegen das MHD.
Es werden zwar immer mehr Tafelritter, überall entstehen neue Schutzburgen, aber es kommen auch immer mehr Schutzsuchende hinzu, und zu verteilen gibt es immer weniger, da auch die Branche mittlerweile effizienter arbeitet und immer weniger Waren zur Verfügung stellen kann, die kurz vor dem Verfallsdatum steht.
Die Tierparks und Zoos sind sauer, da auch sie immer weniger abbekommen vom großen Kuchen „Abfall“, aber unbeeindruckt kämpfen die tapferen Ritter weiter ihren Kampf.
Sie kämpfen ehrenamtlich, ohne einen Cent – allenfalls die Söldner der 1,- € Jobber-Armee in den Schutzburgen bekommen etwas für den Job – und die Tafelritter tun es gerne, denn sie sind gerne gesehen.
Insbesondere in den Talkshows, wo es um Armut in „diesem unserem Lande“ geht und in den Gazetten, die dem Bürgertum das Prekariat nahe bringen.
Sie wissen zwar nicht so recht, gegen was sie kämpfen, aber sie kämpfen, und das ehrt sie mit dem Ehrenamt. Sie wissen nicht so recht, vor was die Schutzsuchenden eigentlich Schutz suchen, sehen nicht die unmittelbare Gefahr, aber sie verteilen derweil schon mal etwas zu Essen – wo die doch schon mal da sind! Die Schutzsuchenden sind ihren Tafelrittern zu Dank verpflichtet und finden die Idee gelungen, der Fürst freut sich mit seinen Rittern, denn sie schaffen „Ruhe im Land“ und was für die Schutzburgen bleibt, muss von ihnen entsorgt werden.
Diese für alle vorhandene win-win Situation wurde natürlich vorgedacht, konzeptioniert, denn die Tafelritter wären alleine nie auf diese geniale Idee gekommen. Auch der Fürst wusste sich keinen Rat mehr und befürchtete für sein Reich schon das Schlimmste, aber man muss auch mal den Hofnarren zuhören – manchmal haben die schon „entrückte Ideen“, die genial sind, weil einfach genial. Der Fürst ist so stolz auf seine Tafelritter, das er die Schirmherrschaft übernimmt und damit den Schutz der Beschützer garantiert.
Warum die Tafel Hartz IV stützen Suppenküche statt Sozialstaat: Die Tafeln expandieren – und ihr Bundesverband kungelt mit den Hartz-IV-Parteien
Es ist angerichtet: Tafeln in Deutschland! Stefan Selke (Heise Telepolis 23.06.2009)
Zum Thema Tafel(n) hier weitere Links:
Der Bundesverband der Tafeln in Deutschland
Die Coesfelder Tafel
Die Dülmener Tafel
Die letzte "Tafelumfrage" von 2007 als PDF-Dokument zum nachlesen und nachdenken
So sieht das "business" an einem Beispiel aus:
Zahlen und Fakten
| Ehrenamtliche Mitarbeiter: |
79 |
| Anzahl der ausgestellten Tafelausweise: |
950 |
| Gesamtzahl der versorgten Personen: |
1.320 |
| davon 885 Erwachsene |
| und 435 Kinder |
Neues aus der Welt der Arbeit

10 / 30 / 500
10,- €uro Mindestlohn
30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich
500,- €uro Mindestsicherung für Erwachsene
DIE SOZIALE BEWEGUNG
Siggi auf dem Weg nach Berlin für Soziale Gerechtigkeit
Wat den Eenen sin Uhl', ist den Annern sin Nachtigall!
Abwrackprämie beflügelt Zulassungszahlen WN-Online I 02.04.2009 und Jobkiller Abwrackprämie WN-Online I 05.04.2009 Was will uns das sagen? So nah liegen Uhl und Nachtigall beieinander!
PKW Neuzulassungen 2009 nach Marken Januar 2009 Februar 2009 März 2009 April 2009 Mai 2009
und hier die Zahlen für das Jahr 2008
*** Porsche verkauft weniger und verdient mehr! - wie das geht? Hier die Antwort
*** Hier geht es zur Abwrackprämie Online - Jetzt reservieren! Antrag auf Gewährung einer Umweltprämie (Reservierung) UMP-Neu nach der Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zur Förderung des Absatzes von Personenkraftwagen vom 20. Februar 2009 mit Änderungen der Richtlinie vom 17. März 2009. Dieser Service ist mit Vorsicht zu genießen!
Was macht eigentlich Peter Hartz?
Was treibt dieser Mann eigentlich aktuell?
2006 gab es die Meldung, er hätte eine Firma im Saarland gegründet - eine Unternehmensberatung natürlich! - und er hat auch sein Bundesverdienstkreuz zurück geben.
2007 kam dann ein neues Buch von ihm auf den Markt. Titel: MACHT UND OHNMACHT! ________________________________________
seitdem Schweigen um Peter Hartz. Zwar immer wieder mal die Fragen:
- Ist er noch Mitglied der SPD?
- Ist er noch Mitglied der IG Metall?
- Fährt er immer noch VW und macht Urlaub in Brasilien?
also lauter wichtige Fragen, aber wenn man sich den VW-Skandal noch mal in Erinnerung ruft, dann konnte doch das Theater um Peter Hartz verhindern helfen, eine Diskussion über die Gewerkschaften und die Betriebsratsarbeit aufkommen zu lassen.
Hartzlichen Dank Peterle!
Ps.: Einfach mal hier weiterlesen und die Links besuchen
Folgen der Arbeitslosigkeit
http://www.bpb.de/files/RXGKKH.pdf Arbeitslosigkeit – Psychosoziale Folgen
http://www.zeitschriftarbeit.de/docs/1-1993/b%FCssing.pdf André Büssing - Arbeitslosigkeit - Differentielle Folgen aus psychologischer Sicht
http://www.bpb.de/files/7K5SUG.pdf Faule Arbeitslose? Zur Debatte über Arbeitsunwilligkeit und Leistungsmissbrauch
http://www.psychosoziale-gesundheit.net/seele/pdf/Internet2-Arbeitslosigkeit.pdf Arbeitslosigkeit ist eine besondere Form der psychosozialen Zermürbung. Das ist den wenigsten bewusst, die sich eines sicheren Arbeitsplatzes erfreuen können. Denn Untätigkeit ist nicht Freizeit. Man kann nicht gegen seinen Willen „ausspannen“ – und zwar endlos. Sonst droht man körperlich inaktiv, geistig träge, seelisch instabil zu werden und schließlich sogar Kontaktfähigkeit und Selbstachtung zu verlieren.
http://geschichte.jungschar.at/publikationen/download/blk/2004_Konzept_BLK_Arbeitslosigkeit.pdf Die Folgen von Arbeitslosigkeit auf Kinder
http://www.medicalforum.ch/pdf/pdf_d/2007/2007-46/2007-46-553.PDF Armut und Gesundheit - Folgen der Arbeitslosigkeit
http://doku.iab.de/mittab/1984/1984_4_MittAB_Brinkmann.pdf Die individuellen Folgen langfristiger Arbeitslosigkeit (1984)
Oh mein Gott!
DIE REICHEN STERBEN AUS!
Laut dem US-Wirtschaftsmagazin Forbes, welches jedes Jahr die so genannte "Forbes-Liste" mit den reichsten Männern und Frauen dieser Welt veröffentlicht, gibt es "nur" noch 793 Milliardäre im Gegensatz zu 1.125 im letzten Jahr. Im Durchschnitt hatten diese "nur" noch 3 Milliarden Euro pro Person. Das sind 23% weniger als 2008.
In die Top Ten der Superreichen schafften es beide Aldi-Brüder. Karl Albrecht wird auf 21,5 Milliarden Dollar Vermögen geschätzt (Platz 6), sein zwei Jahre jüngerer Bruder Theo Albrecht auf 18,8 Milliarden Dollar (Platz 9). Die ALDI-Brüder könnten also jedem (!) Deutschen 500,- US $ geben und hätten dann immer noch zusammen 300.000.000,- US $! Das wäre doch mal ein Konjunkturprogramm! - und mit dem Geld, was da noch bleibt, kann man sich doch bei ALDI gut eindecken.
Wenn man annimmt, das ALDI weltweit geschätzte 80.000 MitarbeiterInnen hat, dann wären das pro Kopf 503.750,- US $. Aber so darf man nicht rechnen, denn diese tragen nicht das unternehmerische Risiko - das müssen die beiden Brüder leider tun.
Frau Schaeffler und Sohn werden auf nur noch 3,5 Mrd. $ geschätzt und sie landeten damit auf Platz 164! Allerdings könnten auch sie jedem Deutschen noch 40,- US $ geben um dann noch die kleine Summe von 300.000.000,- US $ im Sparstrumpf zu haben.
Müssen wir uns Sorgen machen? Sollte man die Reichen unter das Artenschutzprogramm der Vereinten Nationen stellen? NEIN! Aber wir müssen in Deutschland über Armut UND Reichtum reden, über neue Verteilungskonzepte, die eine solidarische Gesellschaft erlauben! Über Armut reden wir viel, aber was ist mit Reichtum -
Da gibt's doch was von Ratiopharm
Ps.: Frau Schaeffler und ihr Sohn "packen aus"! "Diese Reichenlisten schüren nur Neid und Missgunst und fördern die Sensationsgier. Da wird einfach vom Umsatz des Unternehmens auf unser Vermögen geschlossen. Das ist so falsch, wie es irreführend ist" ... weiter
Neues von der Abwrackprämie

Quelle: Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) (eigene Berechnungen)
Zusammenfassung: Verglichen mit den ersten fünf Monaten von 2008 wurden bis dato 303.161 Autos mher verkauft als 2008. Die deutschen Hersteller verbuchten bei diesem Anstieg 27,9%, den Rest die internationalen Marken. Damit verschiebt sich der deutsche Automarkt aktuell eindeutig zugunsten der internationalen Marken. Wie viele Autos dabei mit der Umweltprämie gekauft wuden, muss noch ermittelt werden, allerdings sprechen die Zahlen auch so schon Bände. 5.000.000.000,- € stehen ja insgesamt für die Abrwackprämie bereit - also bei 2.500,- € käme man da auf 2 Mill Autos. Hätte man das Geld für eine Erhöhung der Regelsätze für Hartz IV eingesetzt, dann hätten vielleicht auch ein paar Menschen mehr bei Karstadt, Hertie und o. gekauft! Aber was soll's - so sind sie nun mal die Herrschenden!
|