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„Lasst uns endlich Frieden schließen“

Klaus Stegemann, Dülmener Bundestagskandidat der Partei DIE LINKE, beteiligt sich zusammen mit anderen Deutschen an einer Anzeige in der einflussreichen russischen Zeitung KOMMERSANT. Zu den Initiatoren der Großanzeige gehören auch Reiner Braun (Internationales Friedensbüro IPB), Michael Müller (reg. Bürgermeister von Berlin), der Historiker Peter Brandt, Matthias Platzeck (ehem. Ministerpräsident in Brandenburg) und Antje Vollmer (ehem. Vizepräsidentin des deutschen Bundestages).

Diese Anzeige mit der Überschrift „Lasst uns endlich Frieden schließen“ wird zum 80. Jahrestag des Überfalls auf die UdSSR erscheinen.

Der 22. Juni 1941 sei ein Tag der Trauer und erfordere ein Nachdenken über die eigene historische Schuld. Von deutschem Boden, geplant von deutschen Politikern, ging ein beispielloser Vernichtungskrieg aus, der allein in der Sowjetunion mehr als 27 Millionen Opfer forderte, vor allem in Russland, der Ukraine und in Belarus. Diese Gräueltaten, so Stegemann, dürfen nicht vergessen oder relativiert werden; zur Geschichte gehöre auch, dass die Sowjetunion unter großen Opfern zum Sieg über den Faschismus beigetragen hat. Zur Geschichte des deutsch-russischen Verhältnisses gehöre ebenso, dass die Sowjetunion bzw. Russland maßgeblich die Wiedervereinigung Deutschlands und ein Ende des Kalten Krieges ermöglicht habe. Frieden in Europa könne nur gelingen, wenn auch Russland Teil der Lösung ist. Stegemann fordert Politiker Europas in Ost und West auf: Bewegt Euch! Verlasst endlich die Logik des Kalten Krieges! Nicht die Panzertruppen oder Rüstungsetats müssen wachsen, sondern die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen, z. B. durch Städtepartnerschaften, Jugendaustausch, Wirtschafts- und Wissenschaftskooperationen.

Außerdem“ so fügt Stegemann hinzu: „macht der Klimawandel mit seinen unwägbaren Kipppunkten jede weitere Investition in eine militärische Aufrüstung geradezu grotesk. Frieden braucht Vertrauen, um die notwendigen klimapolitischen Veränderungen weltweit umzusetzen. Nur so kann und so muss VERANTWORTUNG übernommen werden.


 


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