Frieden für Gaza

Die Linke Kreis Coesfeld

Hinter diesem Banner versammeln sich am Samstag, 16. -August um 11:00 Uhr zahlreiche Menschen vor dem Bahnhof in Coesfeld zu einer Protestkundgebung gegen den grausamen Krieg, den Israel zurzeit gegen die Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen führt. Zu der Kundgebung und der anschließenden Demonstration durch die Coesfelder Fußgängerzone bis zum Schlossplatz hatten mehrere Friedensinitiativen aufgerufen.

Hinter diesem Banner versammeln sich am Samstag, 16. -August um 11:00 Uhr zahlreiche Menschen vor dem Bahnhof in Coesfeld zu einer Protestkundgebung gegen den grausamen Krieg, den Israel zurzeit gegen die Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen führt. Zu der Kundgebung und der anschließenden Demonstration durch die Coesfelder Fußgängerzone bis zum Schlossplatz hatten mehrere Friedensinitiativen aufgerufen.

Penelope Glenn von den Friedensfreunden Dülmen eröffnet die Auftakt-Kundgebung am Bahnhof mit der Frage, warum die Welt tatenlos zuschaut, während ein Volk umgebracht wird. Sie verurteilt den brutalen Terrorakt der Hamas von Oktober 2023, sie erinnert auch daran, dass immer noch Geiseln unter menschenverachtenden Bedingungen von Hamas festgehalten werden. Aber sie fordert auch von der israelischen Regierung, die grausamen Kampfhandlungen , unter denen besonders die Zivilbevölkerung - Alte, Frauen und Kinder - leidet, sofort eingestellt werden. Waffenruhe jetzt, Schluss mit dem Vernichtungskrieg gegen ein ganzes Volk! Beinahe die gesamte zivile Infrastruktur ist bereits vernichtet - und Israel kündigt an, so weitermachen zu wollen bis zum bitteren Ende, bis zur totalen Vernichtung.

Dagegen richten sich auch zahlreiche Schilder und  Plakate der Demonstrierenden. Einige Teilnehmende halten weiße, rotbefleckte Stoffbündel in den Armen, die getötete oder verletzte Kleinkinder symbolisieren sollen , ein stummer Protest gegen die unvorstellbare Grausamkeit dieses Kriegs. Stumm ziehen die Teilnehmenden mit zahlreichen Friedensfahnen und einigen Palästina-Flaggen durch die Innenstadt zum Schlossplatz, wo die Abschlusskundgebung stattfindet.

Hier spricht Bürgermeisterin Dieckmann-Cloppenburg zu den Demonstranten und bedankt sich für deren Solidarität und den Mut, diese auch offen kund zu tun. Sie erhält für ihren Aufruf, diese Solidarität weiter zu tragen und in gemeinsame Gespräche mit  Betroffenen münden zu lassen viel Beifall.

Anschließend erinnert Christel Baumann aus Haltern an die lange Geschichte und die fortwährende Zuspitzung des Palästina-Konflikts, z.B. durch die provokative und geduldete Siedlungspolitik in der Westbank.

Sonja Crämer-Gembalczyk aus Rosendahl, Sprecherin der Linken  im Kreis Coesfeld und Abgeordnete im Kreistag, ruft dazu auf, angesichts der tagtäglichen Grausamkeiten in diesem Krieg endlich lauter zu werden und Einhalt zu fordern. „Wir sind keine Antisemit*innen, wir sind Humanist*innen!“ Auch der Horror, den die Juden durch die Hamas erlitten haben, darf keine Rechtfertigung dafür sein, selbst Horror auszusäen! Diese Gewaltspirale müsse endlich gestoppt werden!

Zum Abschluss sangen die Anwesenden gemeinsam „We shall overcome…“ - ein bewegender und ein mutmachender Abschluss einer insgesamt ergreifenden und wirkkräftigen Aktion.